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reche Frettchen, groß und klein, sind zum Menschen oft gemein Ihnen keineswegs gewiß, was UNS lieb und teuer ist
Gnadenlose Koboldbräuche, naseweise Wichtelheit, Verdächtige Geräusche, verraten die Nichtsnutzigkeit In alles mischen sie sich ein, mit dem Riecher vorwärts rein
Speisen, die vom Teller schwinden, sich woanders wiederfinden
Nackte Füße allzeit reizen, sie stets fraglos darein beißen Alles fliegt im hohen Bogen, mit Buddelkraft in Richtung Boden Büchersorgfalt im Regal ? Kann nicht sein, ist nicht normal
Gebärden sich mit Feuereifer, diese kleinen Plagegeister
Diese Taten und viel mehr, sind für Frettchen gar nicht schwer
Sie glauben sich im Alltag nützlich, fühlen sich noch hilfsbereit Ein Poltergeist der Extraklasse, erwartet dafür Dankbarkeit
Sind die Werke erst vollbracht, man sich´s gern gemütlich macht
Ein Nickerchen auf weichem Platz, da liegt er nun, der kleine Ratz Die Äuglein gehen langsam zu, bald schlummert er in Seelenruh
Man muss dem Liebreiz Glauben schenken und an ihre Unschuld denken
Drum liebe Leut, seid auf der Hut, behandelt Eure Frettchen gut Bereichert wird der Tag durch sie, lustig, fröhlich, wie noch nie Der Schelm gerät, ganz ohne Scherz, geradewegs ins Menschenherz
Mit freundlicher Genehmigung von Monika Floret,
www.frettchenfreunde-rhein-ruhr.de
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